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Tutorial McEar

Tutorial McEar

Do it yourself.....so geht es

Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt wie es geht und liefern Ihnen das Material aus unserem Webshop.
 

In Klammern finden Sie die Bestellnummern.

Die Negativform:

•Tauchwachs (8030)

•Agar-Agar (8036)

•Manschettenform (8030)

 

Den Abdruck mit einer Büroklammer befestigen. Den Tauchwachs in einer Blechdose schmelzen

001

Tauchwachs verflüssigen und auf ca. 70°C/160°F abkühlen

002

Abdruck kurz im Wachs schwenken

003

Abdruck herausnehmen und Büroklammer entfernen

004

042

Wachstropfen auftragen

006

Abdruck aufkleben

008

Ring aufsetzen

Agar-Agar verflüssigen und auf 45°C/110°F abkühlen. Form füllen. Bei Raumtemperatur ca. 2 Stunden abkühlen lassen

 

Schalenbau:

•Lichthärtendes Acryl (8085)

Negativform mit lichthärtendem Acryl füllen. Deckel der Manschettenform umgedreht auf die Einfüllseite legen, hier darf kein UV-Licht eindringen.
Negativform unter UV-Licht setzen und dabei drehen. Es sollte eine Wandungsdicke von ca. 1,5mm erreicht werden.
Überschüssiges Material ausgiessen und nochmals mit UV-Licht bestrahlen. Das ausgegossene Material kann wiederverwendet werden
Die Oberflächen mit Oberflächenreiniger (8041) oder Alkohol reinigen.

 

Innenausbau

2,3 oder 4-Wege-System (7044, 7047, 7050)
MMCX-Buchse Longpin (7202) oder MMCX-Buchse Shortpin (7204)
optional Damper (7100)
Schallschlauchset (8020)

 

Einsetzen der MMCX-Buchse
Bohrung für MMCX-Buchse setzen. MMCX-Buchse verkleben. Die Klebeflächen sind auf der folgenden Zeichnung rot markiert.
Wichtig: An die MMCX-Buchsen werden die Anschlusskabel angeschlossen. Setzen Sie bitte die Otoplastiken erst in das Ohr und zeichnen Sie dann die Bohrung an.

MMCX_Final

Einsetzen von Dampern (optional)
Damper (7100) oder auch akustische Widerstände verhindern Peaks und glätten den Frequenzverlauf (siehe Grafik)

Hochpass-Tiefpass
320, 680, 1000 und 1500 Ω reduzieren akustische Peaks. 3300 und 4700 Ω dienen als Tiefpass.

 

Vorbereitung der Schallschläuche (Schallschlauchset)
Damper (optional) bei einem 3 oder 4-Wege-System in die Weiche oder bei einem 2-Wegesystem in ein ca.5mm langen Schlauch mit Ø 3mm einfügen.
Ankleben der Ø 2mm Schläuche an der Weiche (Rotmarkierte Stellen mit
Kleber versehen und ca. 1mm einfügen. Abschneiden der Schläuche auf ca.80mm.
Bei dem 2-Wege-System sollte die Länge des treiberseitigen Schlauches höchstens 4mm betragen. Die Gesamtlänge der Schläche sollte auch ca.80mm betragen.
Ohne Damper ist beim 2-Wege-Systen nur der Ø 2mm Schlauch nötig, bei dem 3 oder 4-Wege-System muss nur die Weiche angeklebt werden.

Schlauchvorbereitung

Verkleben an den Treibern
Verkleben Sie Treiber mit den Schallschläuchen. Die Kontaktstellen sind rot gezeichnet. Am Treiber muss hier dünn Klebstoff aufgetragen werden.
Der Übergang von den Treibern zu den Schallschläuchen muss dicht sein.

Klebeflaechen_Treiber
Einfügen in die Otoplastik
Treiber mit den angeklebten Schläuchen in die Otoplastiken einfügen. Schlauchende etwas schräg abschneiden,so kommen sie besser durch die
Bohrung.

Einzug_Schlauch

Verlöten von Treibern und MMCX-Buchsen

Loetpunkte

MMCX

Einsetzen von Cerumenfiltern und Filterbuchsen (optional)
Cerumenfilter (2005)
Filterbuchsen (2008)

Filter_und_Buchsen

Test und fixieren der Treiber
Die fast fertigen Inears auf Funktion überprüfen. Fixieren der Treiber mit einem kleinen Punkt Sekundenkleber in der Otoplastik.
Vorsicht, die Schallschläuche dürfen keinesfalls geknickt werden.
Vergießen oder mit einer Faceplate versehen.

Wir raten vom Vergießen ab.
Lichthärtendes Acryl (8085)
Faceplate (4444)
Aus Knete eine Hohlform zum fixieren der Otoplastiken bauen. Der Rand
muss in jeder Richtung waagerecht sein.
Mit lichthärtende Acryl die Otoplastiken randvoll ausfüllen.
Oder:
Aufkleben einer Faceplate.
Überschüssiges Material abschleifen.

Finish_

Endbearbeitung
Lichthärtender Lack (8042)


Otoplastiken lassen sich leicht mit kleiner Feile und sehr feinkörnigenSchleifpapier glätten, die Oberfläche bleibt dann allerdings matt.
Die Oberflächen mit Oberflächenreiniger oder Alkohol reinigen. Durch Aufbringen von lichthärtendem Lack wird eine glänzende, annähernd kratzharte Fläche, frei von Restmonomeren, erreicht